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Wärmeleitpasten sind chemische Verbindungen in Form einer Masse, die sich durch eine hohe Wärmeleitfähigkeit auszeichnet. Trotz dieser Eigenschaft sind sie meistens elektronische Isolatoren. Sie dienen zur Füllung der Kontaktoberflächen zwischen stark erhitzenden elektronischen Elementen und Elementen, die Wärme ableiten (Radiatoren). Das Ziel ist die Maximierung der Wärmeableitung aus dem System. Wärmeleitpasten können nach ihrer Art der Materialbasis unterteilt werden. Meistens werden jene auf Basis von Silikon, Epoxidharzen, Polyacrylaten oder Polyurethanen eingesetzt. Sie garantieren eine hohe Wärmeleitfähigkeit, während sie gleichzeitig elektrischer Isolator sind, was potenzielle Kurzschlüsse ausschließt. Es werden auch Pasten auf Metallbasis angetroffen – Aluminium, Zink, Silber oder in Sonderfällen – Gallium. Man muss jedoch an die entsprechende Sicherung des Systems vor dem möglichen Durchfluss elektrischer Ladungen denken. Bei der Auswahl der Paste lohnt es sich, neben der Leitfähigkeit, auch die Substanz an den geplanten Radiator anzupassen. Wenn der Radiator etwa aus Aluminium ist, sollten keine Verbindungen eingesetzt werden, die stark korrosiv wirken.
Das Angebot des Geschäfts Transfer Multisort Elektronik umfasst Pasten in Tuben, Folien, Dosen oder Spritzen mit unterschiedlichem Volumen (von 0,5 ml bis 200 ml). Das wichtigste Auswahlkriterium sollte die Wärmeleitfähigkeit sein (ausgedrückt in Watt pro Meter-Kelvin), die vom Material abhängt. Im Katalog findet man Massen auf Basis von Silikon, Silber, Gold, Kupfer oder mit dem Zusatz von synthetischen Diamanten. Die Filter garantieren auch die Sortierung nach der Farbe der Substanz und der Betriebstemperatur (sogar bis zu 300 Grad Celsius). Unter den Herstellern findet man solche Firmen wie AG Termopasty, Amepox Microelectronic oder Electrolube.
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