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Internetprotokoll (IP) - Definition

Internetprotokoll (IP) ist das grundlegende Protokoll der Netzwerkschicht im TCP/IP-Modell, das für die Adressierung, Fragmentierung und Weiterleitung von Datenpaketen zwischen Geräten in Computernetzwerken, einschließlich des Internets, verantwortlich ist. IP ermöglicht die Informationsübertragung zwischen Hosts in verschiedenen physischen Netzwerken, indem es einen Mechanismus für logische Adressierung und Routing bereitstellt. Jedem Gerät im Netzwerk wird eine eindeutige IP-Adresse zugewiesen, die den Sender und Empfänger eines Pakets identifiziert.

Das Protokoll arbeitet verbindungslos und garantiert weder die Zustellung, Reihenfolge noch Integrität der Pakete – diese Aufgaben werden von höheren Schichten wie dem TCP-Protokoll übernommen. IP definiert den Aufbau von Paketen, einschließlich Header-Feldern mit notwendigen Informationen wie Quell- und Zieladressen, Paketlänge, Identifikator und Lebensdauer (TTL – Time To Live). Diese Informationen ermöglichen es Routern, Routing-Entscheidungen zu treffen und Pakete zum richtigen Zielnetzwerk zu leiten.

Derzeit werden zwei Versionen von IP verwendet: IPv4 und IPv6. IPv4 verwendet 32-Bit-Adressen, was den Adressraum auf etwa 4 Milliarden Adressen begrenzt, während IPv6 den Adressraum auf 128 Bit erweitert und dadurch eine deutlich größere Adressierungsskala sowie Verbesserungen in Konfiguration, Sicherheit und Übertragungseffizienz ermöglicht. Die Einführung von IPv6 ist eine Antwort auf den steigenden Bedarf an IP-Adressen, bedingt durch das Wachstum des Internets der Dinge, mobiler Netzwerke und Cloud-Dienste.

Das IP-Protokoll bildet die Grundlage der modernen Netzwerkommunikation und funktioniert unabhängig vom Übertragungsmedium – es kann sowohl in kabelgebundenen als auch drahtlosen Netzwerken eingesetzt werden. Seine Universalität und Skalierbarkeit ermöglichen die Integration verschiedener Übertragungstechnologien und gewährleisten die Interoperabilität von Geräten und IT-Systemen weltweit.

Transfer Multisort Elektronik (TME) gehört zu den weltweit größten Distributoren für elektronische Komponenten, elektrotechnische Bauteile, Werkstattausrüstung und industrielle Automatisierung. Der Katalog umfasst über 1.500.000 Produkte von 1.300 führenden Herstellern. Moderne Logistikzentren von TME in Łódź und Rzgów (Polen) mit einer Gesamtfläche von über 40.000 m² versenden täglich fast 6.000 Pakete an Kunden in mehr als 150 Ländern.

TME engagiert sich zudem für die Förderung der Kenntnisse und Fähigkeiten junger Ingenieure und Elektronikbegeisterter durch das Projekt TME Education und unterstützt die Tech-Community mit der Veranstaltungsreihe TechMasterEvent, die Innovation und Erfahrungsaustausch fördert.

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