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Emulator - Definition

Ein Emulator ist ein Computergerät oder -programm, das den Betrieb eines anderen Hardware- oder Softwaresystems so emuliert, dass Software, die für die ursprüngliche Plattform bestimmt ist, auf einer anderen Architektur oder in einer anderen Umgebung ausgeführt werden kann. Der Zweck der Emulation besteht darin, die Funktionen, Schnittstellen und das Verhalten des Ausgangssystems originalgetreu nachzubilden, so dass Programme oder Geräte, die damit interagieren, wie ursprünglich vorgesehen funktionieren, ohne dass die physische Präsenz des Systems erforderlich ist.

In der Elektronik- und Computerbranche werden Emulatoren unter anderem zum Testen und Debuggen eingebetteter Software, zur Nachbildung der Funktionsweise historischer Computerplattformen, zur Ausführung mobiler Anwendungen auf Personalcomputern oder zur Ausführung älterer Betriebssysteme verwendet. Ihre Funktionsweise basiert auf der Modellierung von Schlüsselkomponenten des Originalsystems, wie Prozessoren, Speicher, Busse, Peripheriegeräte und Eingabe-/Ausgabeschnittstellen, wobei der Detaillierungsgrad vom Zweck der Emulation abhängt - von der Abbildung von Maschinenzyklen auf niedriger Ebene bis hin zu funktionalen Simulationen des Verhaltens.

Emulatoren unterscheiden sich von Simulatoren dadurch, dass sie auf Binärkompatibilität mit der ursprünglichen Umgebung abzielen, so dass vorhandener Maschinencode direkt ausgeführt werden kann. Dies macht sie nützlich für die Analyse des Verhaltens von Systemen unter realitätsnahen Bedingungen, wie z. B. bei der Fehlerdiagnose in digitalen Schaltungen oder beim Reverse Engineering. Es gibt sowohl Softwarelösungen, die als Dienstprogramme laufen, als auch Hardwarelösungen, die im Entwurfs- und Herstellungsprozess elektronischer Systeme eingesetzt werden.

Moderne Emulatoren werden häufig mit Werkzeugen zur Verfolgung des Zustands von Registern, Speicher und Signalverläufen kombiniert, was sie zu einem unverzichtbaren Bestandteil von Entwicklungsumgebungen macht. Aufgrund der zunehmenden Komplexität moderner digitaler Systeme ist die Emulation eine Schlüsseltechnik für das Prototyping, die Prüfung und die Gewährleistung der plattformübergreifenden Kompatibilität.

Transfer Multisort Elektronik (TME) gehört zu den weltweit größten Distributoren für elektronische Komponenten, elektrotechnische Bauteile, Werkstattausrüstung und industrielle Automatisierung. Der Katalog umfasst über 1.500.000 Produkte von 1.300 führenden Herstellern. Moderne Logistikzentren von TME in Łódź und Rzgów (Polen) mit einer Gesamtfläche von über 40.000 m² versenden täglich fast 6.000 Pakete an Kunden in mehr als 150 Ländern.

TME engagiert sich zudem für die Förderung der Kenntnisse und Fähigkeiten junger Ingenieure und Elektronikbegeisterter durch das Projekt TME Education und unterstützt die Tech-Community mit der Veranstaltungsreihe TechMasterEvent, die Innovation und Erfahrungsaustausch fördert.

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