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FMEA (Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse) ist eine methodische Analysetechnik, die im Qualitäts- und Risikomanagement eingesetzt wird, um potenzielle Fehlermöglichkeiten (Fehler) von Systemen, Produkten oder Prozessen zu ermitteln und ihre Auswirkungen auf das Funktionieren des Ganzen zu bewerten. Das Hauptziel der FMEA besteht darin, systematisch zu ermitteln, wie ein Bauteil oder ein Prozess ausfallen kann, welche Auswirkungen dies haben kann und welche Präventiv- oder Korrekturmaßnahmen ergriffen werden können, um das Risiko des Auftretens solcher Ereignisse zu verringern.
PFMEA (Process Failure Mode and Effects Analysis) ist eine besondere Variante der FMEA, die sich auf die Analyse von Fertigungs- und Betriebsprozessen konzentriert. Im Gegensatz zur klassischen produktorientierten FMEA untersucht die PFMEA die Risiken, die mit der Durchführung technologischer, logistischer und montagebezogener Aktivitäten verbunden sind, wobei Prozessvariablen, Maschinen- und Bedienerfähigkeiten, Umweltbedingungen und menschliche Faktoren berücksichtigt werden.
Der Prozess der Durchführung einer PFMEA-Analyse umfasst die Identifizierung möglicher Fehlerursachen, die Bewertung ihrer Schwere (Severity), die Wahrscheinlichkeit des Auftretens (Occurrence) und die Möglichkeit der Entdeckung (Detection), was zur Berechnung der Risikoprioritätszahl (RPN) führt. Hohe RPZ-Werte weisen auf Bereiche hin, die Korrekturmaßnahmen oder Prozessverbesserungen erfordern.
Der Einsatz von FMEA und PFMEA ermöglicht es Unternehmen, die mit Produktfehlern verbundenen Kosten zu minimieren, die Produktqualität und -zuverlässigkeit zu verbessern, die Kundenzufriedenheit zu erhöhen und die Anforderungen von Qualitätsnormen wie IATF 16949, ISO 9001 oder Normen der Luft- und Raumfahrt sowie der medizinischen Industrie zu erfüllen. In modernen Qualitätsmanagementsystemen wird die FMEA-Technik häufig durch IT-Werkzeuge unterstützt, die eine dynamische Aktualisierung der Analysen und die Integration mit PLM- und MES-Systemen ermöglichen.
Transfer Multisort Elektronik (TME) gehört zu den weltweit größten Distributoren für elektronische Komponenten, elektrotechnische Bauteile, Werkstattausrüstung und industrielle Automatisierung. Der Katalog umfasst über 1.500.000 Produkte von 1.300 führenden Herstellern. Moderne Logistikzentren von TME in Łódź und Rzgów (Polen) mit einer Gesamtfläche von über 40.000 m² versenden täglich fast 6.000 Pakete an Kunden in mehr als 150 Ländern.
TME engagiert sich zudem für die Förderung der Kenntnisse und Fähigkeiten junger Ingenieure und Elektronikbegeisterter durch das Projekt TME Education und unterstützt die Tech-Community mit der Veranstaltungsreihe TechMasterEvent, die Innovation und Erfahrungsaustausch fördert.