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HSPA (High Speed Packet Access) - Definition

HSPA (High Speed Packet Access) ist ein Überbegriff für eine Reihe von Erweiterungen der UMTS (Universal Mobile Telecommunications System) Technologie, die entwickelt wurde, um die Bandbreite und die Paketübertragungsleistung in Netzen der dritten Generation (3G) zu erhöhen. Die Technologie umfasst zwei Hauptkomponenten: HSDPA (High Speed Downlink Packet Access), das für die Beschleunigung der Datenübertragung zum Nutzer zuständig ist, und HSUPA (High Speed Uplink Packet Access), das die Leistung auf dem Weg vom Nutzer zum Netz verbessert.

HSPA wurde vom 3GPP (3rd Generation Partnership Project) als Weiterentwicklung der WCDMA-Systeme definiert und ermöglicht wesentlich höhere Datenübertragungsgeschwindigkeiten und eine geringere Reaktionszeit (Latenz) , was den Komfort bei der Nutzung mobiler Internetdienste deutlich erhöht. Die Einführung von HSPA ermöglichte Geschwindigkeiten von mehreren bis mehreren Megabit pro Sekunde beim Herunterladen von Daten und mehreren Megabit beim Hochladen, was zum Zeitpunkt seiner Einführung einen Durchbruch bei der mobilen Übertragung darstellte.

Die Grundlage von HSPA ist ein dynamisches Funkressourcenmanagement, eine adaptive Kodierung und Modulation sowie reduzierte Kanalzugriffszeiten. Das System verwendet Mehrfachzugriffstechniken, die auf einer zeit- und kodebasierten Kanalpartitionierung und einer verbesserten MAC-Schichtfunktionalität basieren, die für eine effiziente Bandbreitenzuweisung und die erneute Übertragung fehlerhafter Pakete verantwortlich ist. Dies ermöglicht eine bessere Nutzung des verfügbaren Spektrums und eine Anpassung der Übertragungsparameter an die aktuellen Ausbreitungsbedingungen.

HSPA hat bei der Entwicklung mobiler Breitbandnetze eine Schlüsselrolle gespielt und eine Brücke zwischen 3G-Technologien und LTE-Systemen geschlagen. Obwohl es nun allmählich von neueren Lösungen verdrängt wird, ist es in vielen Regionen der Welt immer noch ein wichtiger Bestandteil der Telekommunikationsinfrastruktur, insbesondere dort, wo Netze der vierten Generation noch nicht weit verbreitet sind.

Transfer Multisort Elektronik (TME) gehört zu den weltweit größten Distributoren für elektronische Komponenten, elektrotechnische Bauteile, Werkstattausrüstung und industrielle Automatisierung. Der Katalog umfasst über 1.500.000 Produkte von 1.300 führenden Herstellern. Moderne Logistikzentren von TME in Łódź und Rzgów (Polen) mit einer Gesamtfläche von über 40.000 m² versenden täglich fast 6.000 Pakete an Kunden in mehr als 150 Ländern.

TME engagiert sich zudem für die Förderung der Kenntnisse und Fähigkeiten junger Ingenieure und Elektronikbegeisterter durch das Projekt TME Education und unterstützt die Tech-Community mit der Veranstaltungsreihe TechMasterEvent, die Innovation und Erfahrungsaustausch fördert.

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