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Datum der Veröffentlichung: 22-06-2021 Datum der Aktualisierung: 10-04-2026 🕒 4 Min. Lesezeit
Charles-Augustin Coulomb stammt aus Angoulême, er wurde genau am 14.06.1736 geboren und erhielt eine gründliche Ausbildung am Kolleg der Vier Nationen in Paris. Ihm wurde eine Zukunft in der Medizin vorausgesagt, aber der Unterricht von Pierre Charles Lemonnier lenkte sein Interesse auf Mathematik und Physik. Er setzte seine Ausbildung an der Militärakademie L'École royale du génie de Mézières fort, die es ihm ermöglichte, nicht nur die Geheimnisse der neuesten Ingenieurideen zu erforschen, sondern auch die Tür zu einer Karriere öffnete. 1764 wurde er auf Mission nach Martinique geschickt, wo er am Bau der Befestigungsanlagen von Fort Bourbon mitwirken sollte. Für Frankreich, das im Siebenjährigen Krieg besiegt wurde, war dies ein wichtiger strategischer Punkt. Coulomb blieb 8 Jahre auf der Insel, auf der er nicht nur zur Verstärkung der Abwehr der Anlage beitrug, sondern auch zahlreiche Experimente und Forschungsarbeiten durchführte, unter anderem zur Reibung oder Widerstandsfähigkeit von Stützmauern, für die er die Differentialrechnung verwendete. Seine Fähigkeiten und Erfahrungen nutzte er auch in den folgenden Jahren, als er für die Modernisierung des Forts auf der Insel Aix verantwortlich war.
Die Natur des Wissenschaftlers erlaubte es Coulomb nicht, das erworbene Wissen nur für sich zu behalten. Seine Beobachtungen und Beschreibungen von Experimenten sammelte er in umfangreichen Ausarbeitungen, die er an die Französische Akademie der Wissenschaften schickte. 1781 wurden seine Leistungen mit dem Preis der Akademie der Wissenschaften gewürdigt und Coulomb wurde offizielles Mitglied dieser Organisation. Es war die Zeit zwischen diesem Moment und dem Ausbruch der Französischen Revolution, die sich als die wichtigste in Coulombs wissenschaftlicher Karriere herausstellte. Damals beschäftigte er sich mit dem Thema Elektrostatik und Magnetismus. Mit einer selbst konstruierten Waage führte er sehr detaillierte Experimente durch, die es ihm ermöglichten, eine Theorie über die Wechselwirkung elektrischer Ladungen zu formulieren. Seine Annahmen sind heute jedem Schüler als Coulombsches Gesetz bekannt. Die Leistungen des Militäringenieurs waren damit jedoch nicht zu Ende. Er führte auch das Konzept des magnetischen Moments ein und entdeckte die Abschirmwirkung von Objekten im Inneren von Hohlleitern.
Coulombs Leistungen wurden auf verschiedene Weise gewürdigt, von denen die bekannteste ist, dass die SI-Einheit der elektrischen Ladung nach ihm benannt wurde. Erwähnenswert ist auch, dass er zu 72 mit Frankreich verbundenen Wissenschaftlern gehört, deren Namen auf dem Eiffelturm angebracht wurden.
Obwohl wir uns in dieser Reihe hauptsächlich auf Erfinder konzentrieren, freuen wir uns manchmal, die Figur eines außergewöhnlichen Forschers oder Entdeckers zu präsentieren. Coulomb gehört offensichtlich zur letzteren Gruppe. Die Bedeutung seiner Leistungen ist umso interessanter, als der Wissenschaftler den Grundstein für die Forschung des Elektromagnetismus legte, obwohl er in seinem Labor keine stabile Gleichstromquelle hatte. Wenn wir die Elektronik aus wissenschaftlicher Sicht betrachten - und diese Perspektive ermöglicht doch die Entwicklung moderner Geräte, vom Kondensator bis zum Prozessor – setzen wir tatsächlich die Überlegungen von Coulomb fort.
Die Leistungen des französischen Forschers ließen sich nicht direkt in praktische Erfindungen umsetzen. Die von Coulomb beobachteten Phänomene werden jedoch täglich eingesetzt. Es ist sogar schwer für uns, uns eine Welt ohne die Geräte vorzustellen, die sie verwenden. Dies sind hauptsächlich Elektromotoren und Relais, also Elemente, die in jedem Bereich unseres Lebens vorkommen. Aber auch Tansformatoren oder Türöffner-Sprechanlagen. Gleiches gilt für die Schirmung von Objekten, die von einem Leiter umgeben sind. Geschirmte Kabel und Stecker, überall vorhanden, von RTV-Installationen bis hin zu internationalen Teleinformatik-Netzwerken, sind ein gängiges Produkt für gegenwärtige Menschen, als ob es sie schon „seit immer“ gäbe. Und obwohl physikalische Phänomene selbst existierten und immer existieren werden, hätte die Menschheit sie ohne die herausragenden, neugierigen Persönlichkeiten wie Charles -Augustin Coulomb niemals kennen und nutzen können.
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