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I²C - Definition

I²C (Inter-Integrated Circuit) ist ein synchroner serieller Kommunikationsbus, der von Philips (jetzt NXP Semiconductors) entwickelt wurde, um den Datenaustausch zwischen integrierten Schaltungen über kurze Entfernungen zu ermöglichen. Der I²C-Bus besteht aus zwei Leitungen: SDA (Daten) und SCL (Takt), die allen an den Bus angeschlossenen Geräten gemeinsam sind und im Open-Drain-Modus arbeiten, was die Kommunikation mit mehreren Modulen und die Verwendung mehrerer Master- und Slave-Geräte ermöglicht.

Die Kommunikation folgt einem etablierten Rahmenprotokoll, das die Geräteadressierung, die Sendebestätigung (ACK/NACK) und die Datenübertragung in beide Richtungen umfasst. Jedes Slave-Gerät wird durch eine eindeutige Adresse identifiziert, so dass mehrere Systeme gleichzeitig auf einem einzigen Bus arbeiten können. Logische Signale werden mit Spannungen übertragen, die mit TTL- oder CMOS-Pegeln kompatibel sind, und die Übertragungsgeschwindigkeiten können von den standardmäßigen 100 kbit/s bis zu mehreren Megabit pro Sekunde im schnellen und erweiterten Modus reichen.

Der Vorteil von I²C ist die Einfachheit der Implementierung und die Einsparung von Signalleitungen, wodurch dieser Bus in eingebetteten Geräten, Mikrocontrollern, Sensoren, EEPROMs, RTC-Taktgebern oder Displays weit verbreitet ist. Durch die Möglichkeit, weitere Komponenten einfach hinzuzufügen, ohne den Hauptcontroller zu verändern, erleichtert I²C die Integration und das Prototyping von elektronischen Systemen. Aufgrund der charakteristischen Einschränkungen des Busses - wie Kabellänge, Leitungskapazität und Störfestigkeit - wird I²C jedoch hauptsächlich in Systemen auf einer einzigen Platine oder in einem einzigen Gerät verwendet.

Die Norm I²C ist offen und in Industrie- und Verbraucherelektroniksystemen weit verbreitet. Seine Beliebtheit beruht auf seiner hohen Flexibilität, seiner Kompatibilität mit einer Vielzahl von Geräten und seiner Verfügbarkeit in fast allen modernen Mikrocontrollern.

Transfer Multisort Elektronik (TME) gehört zu den weltweit größten Distributoren für elektronische Komponenten, elektrotechnische Bauteile, Werkstattausrüstung und industrielle Automatisierung. Der Katalog umfasst über 1.500.000 Produkte von 1.300 führenden Herstellern. Moderne Logistikzentren von TME in Łódź und Rzgów (Polen) mit einer Gesamtfläche von über 40.000 m² versenden täglich fast 6.000 Pakete an Kunden in mehr als 150 Ländern.

TME engagiert sich zudem für die Förderung der Kenntnisse und Fähigkeiten junger Ingenieure und Elektronikbegeisterter durch das Projekt TME Education und unterstützt die Tech-Community mit der Veranstaltungsreihe TechMasterEvent, die Innovation und Erfahrungsaustausch fördert.

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