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Der Hall-Sensor ist ein Bauteil mit einem breiten Anwendungsspektrum in der Industrie. Es arbeitet auf der Grundlage des Hall-Effekts, der kurz gesagt in der Bildung einer Differenz der elektrischen Potentiale in einem Leiter in einem Magnetfeld besteht, in dem elektrischer Strom fließt. Ausgehend von dieser Spannung erhält man Werte, die das elektromagnetische Feld beschreiben, wie magnetische Induktion, Leistung oder Stromstärke. Hallotrons werden hauptsächlich auf der Basis von Indiumverbindungen (Indiumantimon oder Indiumphosphid) gebildet, die eine hohe Mobilität der Ladungsträger aufweisen. Es gibt auch Anwendungen von Graphen bei der Konstruktion von Hall-Sensoren. Die Implementierung von Hall-Sensoren findet in der Automobilindustrie statt - in Kraftstoffstandsanzeigen, Scheinwerfereinstellmodulen oder ABS-Systemen, wo sie zur Messung der Drehzahl von Rädern eingesetzt werden. Zu den Anwendungen gehört auch die Energietechnik, z.B. der Betrieb von Stromwandlern, bei denen durch Messung des magnetischen Induktionsflusses der Wert des Gleichstroms ermittelt werden kann.
Der TME-Katalog umfasst mehr als 100 Hall-Effekt-Sensoren. Bei der Auswahl eines Sensors lohnt es sich, die Betriebstemperatur und den Sensortyp zu berücksichtigen - zu den Typen gehören unter anderem bipolare, omnipolare, unipolare oder Winkelpositionssensoren. Wichtig ist auch die Empfindlichkeit - ihr Verhältnis zur Temperatur und zum Betriebsbereich (je nach Typ - zum Beispiel Winkelbereich oder Bereich der magnetischen Induktionswerte). In einigen Anwendungen können auch die Versorgungsspannung und die Dichtheitsklasse des Gehäuses wichtig sein. TME vertreibt Produkte von Unternehmen wie Allegro Microsystems, Honeywell oder Infineon Technologies.
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