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Mehr erfahrenHydrauliksysteme stellen, zusammen mit ihrer entsprechenden elektronischen Steuerung, einen wichtigen Bestandteil von Mechatronikanlagen dar und sind unersetzlich im Fall der Notwendigkeit der Anwendung großer Kräfte und Momente. In unserem Katalog besteht die Auswahlmöglichkeit von Elementen nach den für sie benötigten Zubehörteilen in der Kategorie Hydraulik, sowie den notwendigen Sensoren.Die wichtigsten Merkmale von Hydrauliksystemen:
Druckeinheiten
Druck wird in verschiedenen Einheiten angegeben, sowohl den beliebtesten,aus dem SI-System entnommenen, Pascal (Pa) und davon abgeleiteten Megapascal (MPa); 1 Pa = 1 N/m2, als auch in (bar), von denen jeweils eines 100 000 Pa also 0,1 MPa entspricht.
Druck - wichtiges Element bei der Produktauswahl
Der maximale Druck, bei dem das jeweilige Element arbeiten kann, ist einer der wichtigsten Auswahlparameter für Komponenten der Anlage, der den Geräten einen sicheren und störungsfreien Betrieb gewährleistet. Es geht hier sowohl um Anschlüsse, als auch Ventile oder andere Anlagenelemente.
Hydraulikanlagen ermöglichen es, bei relativ geringem Gewicht große Kräfte und Momente zu erzeugen. Hydraulische Anlagen ermöglichen eine wesentlich fließendere Bewegung im Vergleich zu Elektro- oder Druckluftantrieben. Einer der größten Nachteile von Hydraulikanlagen ist die notwendige Aufrechterhaltung der Dichtigkeit der Installationsverbindungen sowie die Empfindlichkeit gegenüber Verunreinigungen der Betriebsflüssigkeit.
Wie bereits erwähnt wurde, stellen Undichtigkeiten eine ernsthafte Bedrohung für die Funktionstüchtigkeit hydraulischer Installationen dar. Aus diesem Grund ist die Auswahl der Elemente im Hinblick auf die richtige Dichtung entscheidend. In unserem Katalog sind die Dichtungsmaterialien erhältlich: EPDM, FKM, NBR Kautschuk, NBR, PTFE. Jedes von ihnen besitzt bestimmte Eigenschaften und man kann mit Leichtigkeit jenes auswählen, dank dem unsere Hydraulikaccessoires perfekt für unsere Anlage passen werden.
EPDM
Der Begriff EPDM bezeichnet ein Material, das eine Kombination aus Ethylen, Propylen und Monomer ist. Umgangssprachlich nennt man es auch Synthesekautschuk. Dank der entsprechenden Vorbereitung und chemischen Zusammensetzung, zeichnet es sich durch beeindruckende Dichtheitseigenschaften aus. Es ist außerordentlich elastisch und weist eine hohe Dehnfestigkeit auf. Es stellt eine Alternative zu Naturkautschuk, der aus verschiedenen Baumarten gewonnen wird, dar. In der Industrie wird das Material als EPDM bezeichnet.
FKM
FKM ist die Abkürzung der auch als FPM bekannten chemischen Fluorverbindung. Um diese Begriffe zu unterscheiden, ist FKM die internationale ISO-Bezeichnung für alle Fluorelastomere, während FPM die deutsche DIN-Bezeichnung ist. Der Begriff FKM umfasst verschiedene synthetische Polymermischungen, die ein gemeinsames Monomer VDF (Vinylidenfluorid) haben. Sie weisen eine gute Beständigkeit gegen Wärme und Ozon auf, und auch Beständigkeit gegen eine breite Palette an chemischen Stoffe, was sie zu einem „vielseitigen“ Elastomer macht.
NBR
NBR Gummi ist eine Gummimischung, die sich durch eine erhöhte Beständigkeit gegen Öle, Kraftstoffe und Fette zusammen mit einer Zunahme des ACN-Gehalts auszeichnet. Ihre Beständigkeit gegen niedrige Lufttemperaturen wird mit der Zunahme von ACN kleiner. Man kann eine gegen Ozon beständige Mischung erlangen, indem man NBR mit PVC im Produktionsverfahren verbindet. Die Verbindung von NBR mit Phenolharz bietet einen beim Dehnen elastischen Gummi, der auch Beständigkeit gegen heißes Wasser aufweist.
Die Abkürzung NBR bezeichnet Nitril, was eine der beliebtesten Arten von Gummi ist. NBR-Gummi kann, in Abhängigkeit von der Zusammensetzung, beständig gegen Motoröle, Heizöle, Transformatoröle, Schmiermittel, Hydraulikflüssigkeiten und viele andere, chemische Substanzen sein. Er ist auch beständig gegen Alkohole, Salzlösungen, verdünnte Säuren und Basen. Er ist jedoch nicht gegen Öle und Schmierstoffe beständig, die Silikon enthalten, Bremsflüssigkeiten auf Glykolbasis sowie Hydraulikflüssigkeiten vom Typ HFD. Er ist auch nicht gegen konzentrierte Säuren, Laugen, aromatische und chlorierte Kohlenwasserstoffe sowie Esther beständig.
PTFE
Polytetrafluorethylen (PTFE), auch als Polytetrafluorethen bezeichnet, ist ein linear strukturiertes, nicht verzweigtes Polymer, das Fluor und Kohlenstoff enthält, teilweise kristallisch. Es ist unter dem Handelsnamen Teflon™ bekannt, der zur Firma DuPont gehört. Andere Handelsbezeichnungen von PTFE sind Dyneon PTFE (früher Hostaflon) sowie Gore-Tex im Fall von PTFE-Membran.
Die effiziente Funktion von Hydraulikanlagen hängt in hohem Maße von der Dichtigkeit der einzelnen Elemente ab, was dank einer guten Verbindung der Installationselemente und auch durch ihre Qualität erzielt wird. Hydraulikzubehör wirkt sich, dank seiner guten Qualität, eindeutig auf die Dichtigkeit der gesamten Anlage aus. Ihr Mangel kann katastrophale Folgen haben, im Hinblick auf den hohen Druck, der darin herrscht. Deshalb ist die genaue Prüfung der Dichtigkeit von enormer Bedeutung für die Funktion der gesamten Anlage. Die Dichtigkeitsprüfung kann mit unterschiedlichen Methoden durchgeführt werden.Eine der präziseren und relativ günstigen Methoden ist das Unterdruck- und Überdruckverfahren mit einem Gasspektrometer und Helium. Es handelt sich um ein ungiftiges und nicht brennbares Gas, auch in Verbindung mit anderen Gasen, was ihm einen eindeutigen Vorteil verleht, da es während der Dichtigkeitsprüfung der Anlage Sicherheit garantiert.
Der TME-Katalog bietet die Option der Sortierung verfügbarer Elemente nach: Betriebstemperatur, Leistungsaufnahme, Versorgungsspannung, Größe der Montageöffnungen und vieles mehr. Dies bietet die Möglichkeit, die für das konkrete Projekt ideal geeigneten Elemente auszuwählen.
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