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Magnetische Koerzitivfeldstärke - Definition

Die Magnetische Koerzitivfeldstärke ist eine physikalische Größe, die die Fähigkeit eines ferromagnetischen Materials beschreibt, Entmagnetisierung zu widerstehen. Sie ist definiert als der Wert der Intensität des externen Magnetfelds, das in der der ursprünglichen Magnetisierung des Materials entgegengesetzten Richtung angelegt werden muss, um seine Magnetisierung vollständig zu reduzieren (d. h. die Magnetisierung auf Null zu bringen). Die Koerzitivfeldstärke ist einer der Schlüsselparameter, der die magnetischen Eigenschaften von Materialien charakterisiert und wird in Einheiten der magnetischen Feldstärke (z. B. A/m oder Oe) ausgedrückt.

Dieses Phänomen ist integraler Bestandteil der Hysteresekurve Magnetkurve, die das Verhältnis zwischen Magnetfeld und magnetischer Induktion in einem Material beschreibt. Der Schnittpunkt dieser Kurve mit der Feldachse bei Nullinduktion entspricht genau dem Wert der Koerzitivfeldstärke. Je größer die Koerzitivfeldstärke ist, desto größer ist das Feld, das angelegt werden muss, um die Magnetisierungsrichtung umzukehren, was bedeutet, dass das Material eine hohe magnetische Beständigkeit und Widerstandsfähigkeit gegenüber äußeren Feldern aufweist.

Materialien mit hoher Koerzitivfeldstärke, die als harte Ferromagnete bezeichnet werden, werden zur Herstellung von Dauermagneten verwendet, die ihre magnetischen Eigenschaften über lange Zeiträume beibehalten. Beispiele hierfür sind Neodym-Eisen-Bor-Legierungen (NdFeB) oder Ferrit Keramikmagnete. Im Gegensatz dazu lassen sich Werkstoffe mit niedriger Koerzitivfeldstärke, so genannte Weichmagnete, leicht magnetisieren und entmagnetisieren, was sie ideal für Anwendungen in Transformatorenkernen, Spulen und elektronischen Schaltkreisen macht, bei denen eine schnelle Änderung des magnetischen Zustands wichtig ist.

Die magnetische Koerzitivfeldstärke hängt von vielen Faktoren ab, wie z. B. der Kristallstruktur des Materials, dem Vorhandensein von Dotierstoffen, Spannungen inneren Spannungen, Wärmebehandlung und Korngröße. In der Werkstofftechnik und der Elektronik ermöglicht die genaue Bestimmung und Kontrolle der Koerzitivfeldstärke die Entwicklung magnetischer Komponenten mit den gewünschten funktionellen Eigenschaften, die auf spezifische Industrie-, Energie- und IT-Anwendungen zugeschnitten sind.

Transfer Multisort Elektronik (TME) gehört zu den weltweit größten Distributoren für elektronische Komponenten, elektrotechnische Bauteile, Werkstattausrüstung und industrielle Automatisierung. Der Katalog umfasst über 1.500.000 Produkte von 1.300 führenden Herstellern. Moderne Logistikzentren von TME in Łódź und Rzgów (Polen) mit einer Gesamtfläche von über 40.000 m² versenden täglich fast 6.000 Pakete an Kunden in mehr als 150 Ländern.

TME engagiert sich zudem für die Förderung der Kenntnisse und Fähigkeiten junger Ingenieure und Elektronikbegeisterter durch das Projekt TME Education und unterstützt die Tech-Community mit der Veranstaltungsreihe TechMasterEvent, die Innovation und Erfahrungsaustausch fördert.

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